<<zurück zur Band


“Einfach so.” (Allessandro Baricco)




Hallo liebe Besucher der ELANE-Website. Ihr habt nun also auf meinen Namen geklickt und wollt sicherlich etwas über mich erfahren... hm... was könnte Euch interessieren? Am besten, ich beschreibe Euch meine Beziehung zur Musik im Allgemeinen und zu ELANE.

Nun, Musik ist etwas sehr wertvolles für mich. Ich kann Musik nicht “so nebenbei” beim Lesen oder beim Arbeiten hören. Sie lenkt mich ab. Auch zum Einschlafen eignet sich Musik für mich eher weniger. Sobald ich sie höre, muss ich mich darauf konzentrieren, beginne vielleicht auch zu analysieren. Deshalb fällt es mir auch sehr schwer, mich beim Autofahren oder auf einer Party mit jemandem zu unterhalten, während ich Musik höre, die ich gut finde. Außerdem möchte ich meine Zeit nicht mit Musik verbringen, die mir nicht gefällt. Das ist der Grund, warum ich sehr selten Radio höre (natürlich gibt es da auch Ausnahmen).


Wenn es um die Musik geht, die ich selbst komponiere, bin ich umso anspruchsvoller mir selbst gegenüber. Auch wenn es nachher ans Mixen eines Songs geht, sind es für mich insbesondere die Feinheiten, die mir am Herzen liegen. Davon kann Skaldir ein Lied singen.
nico[at]elane-music.com


Er scherzt dann schon mal: “Dass der Gesang hier viel zu leise ist, fällt Dir nicht auf, aber Hauptsache Deine eine Bongo-Trommel ist ein paar Ticken weiter links!” Wir haben dann immer sehr viel Spaß bei der Arbeit. Na gut, meistens. Oft. Oder doch eher selten? Okay, eigentlich nie.

Wie bin ich dazu gekommen, Musik zu machen? Ich habe – bis auf ein paar wenige Blockflöten- und Gitarrenstunden als Kind – keine musikalische Ausbildung genossen. Ich hatte irgendwann auch keine Lust mehr dazu, sondern wollte lieber Adventure-Spiele am C=64 programmieren. Heute finde ich das sehr schade (obwohl die Spiele ganz gut waren ;-). Also vor allem das mit der Gitarre tut mir leid, die Blockflöte kann ich verkraften. Und dass ich wieder zurück gefunden habe zur Musik, hat sich dann ergeben. Einfach so.
In der Anfangszeit waren es erste Gehversuche als Jugendlicher auf der elterlichen Heimorgel, die allen Ernstes noch mit Blasebalg funktionierte. Dann hatte ich die Chance, erste grobe Songstrukturen an Skaldirs Keyboard zu programmieren (wir sind schon seeeehr lange befreundet). Und von da an nahm es seinen Lauf: Irgendwann die eigene Demoband, dann (Jahre später) der Einstieg bei ELANE, die Aufnahmen zu “The Fire of Glenvore”, die Joran und ich weitestgehend in Eigenregie durchgeführt hatten. Und – zack! – kam, etwa 10 Jahre nach meinen ersten (damals ernst gemeinten) Demo-Versuchen, der erste Plattenvertrag. Und von da an hat sich alles verselbständigt. Allerdings nicht mehr ganz “einfach so”, denn wir haben alle sehr viel Arbeit, Zeit, Fantasie, Geld und Herzblut in ELANE investiert.

Und heute? Ich würde mich niemals als Profi-Musiker bezeichnen. Eher als einen aufmerksamen Beobachter und Zuhörer, der Eindrücke, Atmosphären und Geschichten sammelt und sie in seinen Kompositionen verarbeitet. Ob mir das gelingt, sollen die Hörer beurteilen. ;-)

Ich bin froh, dass wir mit ELANE die Chance haben, unsere eigene Musik einem breiten Publikum zu präsentieren. Egal ob live, im Internet oder auf CD. Gerade heute ist es schwieriger denn je, in der Musikbranche Fuß zu fassen. Wir haben es geschafft, und darüber freue ich mich nicht nur, ich bin auch sehr stolz auf das, was wir mit ELANE erreicht haben und noch gemeinsam erreichen werden.

Das wäre aber alles nicht möglich gewesen ohne eine solide Fanbasis und treue Freunde, die von der ersten Stunde an dabei waren und uns bis heute begleiten.

Mein Dank gilt Euch!

Nico


PS: Wer mehr über mein anderes Projekt, nämlich Hörbücher und Hörspiele, erfahren möchte, der sei herzlich eingeladen, den Hörspiegel zu besuchen: www.Hoerspiegel.de